Geschichte des Mutzbratengewürz

Schon die ersten Versuche des römischen Reiches, unter Cäsar, sich nach Norden zu erweitern hatten verheerende Auswirkungen auf die Population der Mutze.
Das wohlschmeckende Fleisch und dessen leichte Verarbeitung waren ideal zur Verpflegung der Legionäre geeignet. Als Fleisch mit einem sehr ausgewogenen Fettanteil galt es als kraftspendender Siegbringer und es galt als schlechtes Omen wenn die Vorräte zur Neige gingen.
Bedingt durch die massenhafte Jagd durch die Legionen der Römer wurden die Mutze östlich hinter den Rhein gedrängt.
In den Jahren der großen Völkerwanderung geriet auch die Population der Mutze ins Wanken. Sie wurden seltener und wie Knochenfunde belegen zogen die Mutze weiter in die Urwälder des Ostens. Sie waren in dem damaligen germanischen Raum sehr selten geworden und die Grenze kann man mit großer Sicherheit entlang des slawischen Siedlungsraumes ziehen.

Das sind auch die Gründe warum in späterer Zeit die Mutzbratengerichte keine Speisen des einfachen Volkes waren. Die Seltenheit des Mutzbratens macht ihn zur einer Speise der Reichen. Der wachsende Wohlstand einzelner Bevölkerungsschichten hatte zur Folge, dass ein größerer Bedarf an Gewürzen, speziell an Mutzbratengewürzen sich auftat.
Geeignet waren einheimische Gewürze aus der mitteleuropäischen Vegetation kombiniert mit Gewürzen aus Indien und dem vorderen Orient.
Diese Gewürze wurden teilweise unter großen Mühen und Gefahren auf dem Seeweg nach Mitteleuropa gebracht.
Die fertige Mischung wurde erst unmittelbar vor dem Verkauf in einer streng geheimen Zeremonie hergestellt. Die Rezeptur wurde nur mündlich an einen ausgewählten Personenkreis von Generation zu Generation übergeben. Wer den Eid brach und das Rezept weitergegeben hat überlebte dies nicht lang.
Natürlich versuchten viele Menschen sich dieses Rezeptes zu bemächtigen. In der Erbfolge zerbrachen ganze Dynastien, da es einen erbitterten Streit nicht nur um Ländereinen sondern ganz besonders um Ansehen, Macht und Reichtum ging. Dann das alles winkte dem der den Schlüssel dazu hat das Mutzbratenrezept.